Rezensionen und Erwähnungen
 
Osterhofener Zeitung, Artikel von Sepp Schiller "Ein Leben für die Malerei" über Hans Rauh, vom 09.01.2019
 
Fritz Nemitz, Reinhard Müller-Mehlis, Doris Schmidt, Rolf Flügel
 
 
Dieter Kleiber-Wurm
Vorsitzender des Karlsfelder Kunstkreises
  Für Hans Rauh
von Richard Hiepe
     

Hans Rauh...

Ist Hans Rauh zu fassen? Als Mensch, als Künstler?
Man muss sich mit dem Mensch Hans Rauh befassen, um nicht ganz fassungslos vor seinen Bildern zu stehen.
Ein Fragezeichen steht und entsteht - ohne gleich Antwort zu geben. Stellen wir den Mensch oder den Künstler hier vor, so muss Trennung sein und Verbindung zugleich. Nur das Zusammenfassen macht den Mensch/Künstler Hans Rauh zu dem was er ist: Ein Zeitgenosse einer Zeit, die wild - romantisch - genüsslich - verkommen - verkitscht - verdrossen - schön ist - sein kann.
Von dieser Welt ist vieles in den Bildern, die Ausdruck geben zur Zeit. Es nutzt wenig, zu sagen "gefällt/gefällt nicht". Man muss sich beschäftigen. Auch wenn manche Bilder sehr oberflächlich hergebracht und gemacht erscheinen. Sie sind es nicht.
Können es auch gar nicht sein, denn die Ursprungskraft ist ein Zeichen von Hans Rauh. So sind seine Bilder Zeichen-Sprache und Sprach-Zeichen zugleich.
Der Maler Hans Rauh ist Autodidakt. Na und? Spielt das eine Rolle? Nein, das Ergebnis ist wichtig, das Erlebnis mit dem Bild bis zur Reife ist der Prozess, ist die Übertragung des Unsichtbaren zum Sichtbaren. Hier spiegeln sich die Gedanken, gehen von innen nach außen - und von dort zurück auf den Betrachter.
Der Betrachter: Ist er Beobachter, Verachter oder Gutachter? Egal, er wird spüren (müssen), was Hans Rauh sagt und sagen will in seinen Bildworten ohne Ton. Aber spürt man nicht ein Gespräch beim Hineinhorchen in die Bilder. Selbstgespräch und Antwort zugleich sind Punkte des Verstehens - oder Nichtverstehens.
Muss ein Bild nun "ansprechen"? Es wird, wenn man mit ihm den Weg zu verfolgen versucht, den Hans Rauh bis zur Vollendung gegangen ist. Doch wann ist ein Bild fertig, etwa wenn der Künstler sagt "jetzt"! Da müssen freie Gedankenräume bleiben.
Was die Kunst von Hans Rauh ausmacht, ist der Reichtum an Schaffenskraft, der unstete Wille zum Bild, die Faszination des Hämmerns mit dem Pinsel. Rund 6000 Skizzen, Bilder und Zeichnungen hat Hans Rauh (Jahrgang 1935, geboren in Bayreuth) inzwischen erarbeitet. Auf über 100 Ausstellungen im In- und Ausland war Hans Rauh vertreten.
Es werden noch viele mehr. Da bin ich sicher, denn Hans Rauh muss und wird weiterhin Hans Rauh sein.

 
Spontan gemalt, wild und "wünscht" wird seit Jahrzehnten allüberall. Zwischen Hochhäusern, Blechlawinen und sterbenden Landschaften erschallt der bildnerische Urschrei - wenigstens der...
In Form und Farbe hemmungslos - wenigstens darin...
Ein elementares Bedürfnis setzt sich durch - wenigstens eines noch...
Der Jazz trifft auf ähnliche Erwartungen, aber sein Publikum setzt in Vitalitäten um, was Malerei als Gegenwelt zu unserem Dasein als Mahnung und Versprechen beschwört.
Hans Rauh riskiert es, solche bildnerischen Explosionen auf Sinn und Thema, auf Gegenstand und malerischen "Vorwurf" zu richten. Landschaften wie unter farbigen Blitzeinschlägen (die niederbayerischen zumeist, wo sich der Künstler ein Refugium gesichert hat); weibliche Akte, berstend in Farbe; Katzen in frappierenden Blau; Birkenstämme oder Madonnen im Zustand ihrer Geburt aus Malerei.
Rauh geht nicht zurück hinter die große Freiheit des Vitalen und Spontanen. Vielmehr verleiht er den Dingen dieser Welt diese, ihre Möglichkeiten, davon wir in unseren sozialen Käfigen nur noch träumen.
Er malt - wie es im saftigen Bild unserer Sprache heißt - wie besessen. Seine Bilder strahlen vor malerischen Möglichkeiten, Verheißungen, Radikalismen - vom "Griff ins volle Menschenleben", von einer Natur, die abhebt ins Fabelhafte.
Wir kannten uns schon in viel jüngeren Jahren, in denen der kühnen Träume, die dann längst nicht alle reifen wollten. Hans Rauh aber hat es geschafft. Er malt sie, seine kühnen Träume von Kunst.
Hans Rauh, geb. 20.1.1935 in Bayreuth, lebt als Maler und Graphiker in München.
Zur Wiederentdeckung des Malers Hans Rauh kosten seine sämtlichen Gemälde in dieser Ausstellung einmalig je netto 900 DM(!)


 
Geburt der Menschen, des Himmels und der Erde
Der Maler Hans Rauh
von Richard Hiepe
  Anja Dürmeier, über Hans Rauh
     
In unserem Begriff vom Schöpfungsakt ist die biblische Weltschöpfung humanisiert, zu einer Sache des schöpferischen Menschen gemacht worden, bis hin zum erotischen Nebensinn. In den explosiven Bildern von Hans Rauh kehrt der Begriff gewissermaßen zu seinen Ursprüngen zurück: Es sind Schöpfungsakte im Sinne der urtümlichen Geburt des Himmels, der Erde und der Menschen, uns die huldigen der Leidenschaft der Geschlechter - bis auf einem seiner neuesten Gemälde das leidenschaftliche Weib nichtsahnend den Tod umarmt, dem die abgelaufene Zeit als zwölfte Stunde auf die Armbanduhr geschrieben steht. Aber von der Sinnlichkeit der Bild-Erscheinung her wirkt dieser Tod eher kümmerlich - das vitale Leben geht weiter. Rauh kann die Frauen nur so malen: voll Respekt und Humor, in Bewunderung und als Naturereignissen, als ein Mann. Dem entspricht seine Erlebnisfähigkeit gegenüber der ihn umgebenden Natur.
Die Bilder von Hans Rauh explodieren in Farben. Sie haben vieles an sich vom vielzitierten „Urknall“, dem Inbegriff des Schöpferischen überhaupt. Aber Explosionen oder Eruptionen allein wären in der heutigen Kunstszene noch nichts Besonderes. Jedes Dutzendtalent lässt doch inzwischen die Leinwand genialisch in Farben explodieren. Hans Rauh legt den explosiven Zügen seiner Begabung die strenge Verpflichtung zu Darstellung und Aussage an. Seine Bilder arbeiten mit Schöpfermethoden an der Darstellung einer hochgespannten Wirklichkeit: Blumen, die es beim Aufbrechen förmlich zerreißt, Krähen über einem rabenschwarzen, frisch umgebrochenen Sturzacker, als wenn diese Landschaft aufbrodelte im Herbststurm vor knallgelbem Himmel, und wieder einer seiner rotfarbigen Akte, sich spreizend vor Lust in einer Partnerschaft am Schöpferischen.
Hans Rauh malt genau so, wie er seine Gegenstände durchformt und beseelt. Er „fetzt“ die Farbflächen, die Striche, die alles krönenden „Lichter“ oder „Wischer“ auf die rohe Sackleinwand, die er viel benutzt, oft zwei drei Bilder in den späten Abend – oder Nachstunden, Gemälde wie Ausbrüche, Schreie , spontane Notizen, kaum Korrekturen, eher wird das ganze Bild verworfen, Grundvorstellungen oder Urbilder seiner Themen, die er dann im Detail bis ins Feinste herausarbeitet – wie in der Gestalt der Jazztrommlerin: hingewischt in Rot vor schwarzblauem Fond, das Haar um den Kopf geschleudert, Hände und Trommel aus Farbstrichen förmlich „hingeschmissen“, und dann die endliche Tätowierung des Ganzen mit gelben Farbspritzern direkt aus der Tube, Lärm, Rhythmen und strotzende Vitalität, die in Farbe gerinnen.
Das ist so durchgestaltet wie das Tableau eines alten Meisterns, nur jagt den Heutigen die Unrast dieser schon abgeschriebenen Jahrzehnte, und alles Aussichten gehen auf Zustände, aus denen Rauhs Malweise noch das Beste herausholt. Hans Rauh malt am hektischen Puls dieser Jahrzehnte, und er malt mit Witz und Emphase.
Der Mann ist der geborenen Außenseiter, lebt und arbeitet so, will es bleiben. Er verkauft seine Bilder zu lächerlichen Preisen, die für ihn dem Rhythmus ihrer explosiven Entstehung angemessen erscheinen. ER will zu keiner Szene gehören, keinem Stiel, aber er ist von höchster Empfindlichkeit gegenüber Urteilen, die nicht von spontaner Gleichgesinntheit zeugen. Er malt wegen sich selbst, aber nicht für sich allein; sein Stoffwechsel mit der Welt ist in seinen Bildern, und er bietet darin alles auf.
Auch sein Leben, seine Existenz widersprechen allen Wunschvorstellungen vom „freien“ Künstler. Er schlägt sich als Dekorateur durch, seit 1957 freiberuflich. 1935 in Bayreuth geboren, kommt er als Zwanzigjähriger nach München, mit nichts in den Taschen, nichts im Hintergrund, „keinen Beruf“. Er hat Glück, dass er im Dekorationsfach Arbeit und Auskommen findet, das sichert ihm bis heute die ökonomische Unabhängigkeit und die innere Freiheit für seine vollkommen unangepasste Malerei.
Die schwerkranke Mutter pflegt er seit vielen Jahren, nimmt sie jedes Wochenende mit nach Niederbayern in sein Häuschen – den zweiten Lebenstraum, den er sich nach seinen Bildern erfüllte. Viele seiner neuen Landschaften sind typisches Niederbayern: Telegraphenmasten in weiten Linien, große Rechteckfelder, ein paar verloren wirkende Bäume, viel Himmel bis herunter auf die Erde – eine Gegend, in der er mit seinen Bildern frei ist wie die Krähen auf den Telegraphenmasten.
Die schöne Freiheit der Ideen und der malerischen Mittel in Rauhs heutigen Bildern darf nicht täuschen: Um dahin, um zu sich selbst zu kommen, hat er lange Jahre gesucht und erprobt und mühevoll daüber hinaus gearbeitet, Immer war da etwas Naives in seinen Blättern – wie den großen Schwarzweiß-Studien aus den achtziger Jahren (in seinen Linolschnitten lebt das bis heute fort), aber niemals ist Rauh den Versuchungen des Naiven erlegen. Er malt als einer, der am sogenannten Kunstgeschehen demonstrativ nicht teilnimmt, der sich heraushält aus der Zeitkunst, der ganz auf sich selbst angewiesen ist, der sich selber anweist (nichts ist schwerer!).
Ich sehe ihn manchmal wie den schiffbrüchigen Maler auf alten Karikaturen: die letzten Fetzen des Notsegels als Maler-Leinwand aufgespannt vor schrecklichen Stürmen - …fools in a broken sea – vielleicht der einzige Überlebende, der Maler Hans Rauh.


 
Ein Tag ohne Malen? Undenkbar - da hätte er ein schlechtes Gewissen. So ist in den nun über 30 Jahren seines Schaffens ein sehr umfangreiches Werk entstanden, das Federzeichnungen, Öl- und Acrylgemälde, Aquarelle, Kreidezeichnungen, Linoldrucke und Collagen enthält.
Hans Rauh, 1935 in Bayreuth geboren, kam als Zwanzigjähriger nach München und machte sich bald als Dekorateur selbständig, was ihm den Broterwerb sicherte. Seine Berufung jedoch ist die Kunst: "Ich geb´mein Leben dafür hin" offenbart er, und diese Hingabe spricht aus seinen Bildern, deren Intensität in ihren Bann zieht.
Was auf den ersten Blick nicht zu erfassen ist, zeigt sich bei genauerer Betrachtung: Plötzlich blicken Gesichter, manchmal nur ein Augenpaar, aus einer Landschaft, werden Figuren erkennbar, Tiergestalten, Symbole, die sich heraus lesen lassen. Seine Federzeichnungen wirken wie spontan hingeworfene Eindrücke, bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch, wieviel Erfahrung und Reflexion in ihnen liegen. Ja, seine Bilder und Zeichnungen fordern und fördern ein aktives Sehen, sie machen es möglich, immer wieder etwas Neues in ihnen zu entdecken.
Auf über 100 Ausstellungen war Hans Rauh schon vertreten, hat zu den unterschiedlichsten Themen Stellung bezogen. Die Heimat ist ein Thema, das ihn immer beschäftigt hat; in seinem Haus in Niederbayern entstehen viele Skizzen, die von der Landschaft und dem besonderen Licht inspiriert sind. Wichtig für das Werden eines Bildes ist dabei auch der richtige Moment: „Man muss dafür bereit sein“, die innere Spannung muss herauskommen können.
In seinen Werken liegt eine Dynamik, die man bei der ruhigen, bescheidenen Art des Künstlers nicht auf Anhieb vermuten würde. „Die Aktion liegt mir“, sagt Hans Rauh, deshalb empfindet er die größte Begeisterung beim Malen, wobei er bevorzugt großformatig arbeitet. Die Zeichnungen entstehen in den Pausen, die er seinen Bildern zum Reifen lässt – unermüdlich drückt er sich kreativ aus, lebt ganz durch und für seine Kunst.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Eröffnungsrede zur Ausstellung von Hans Rauh (Kearney, 10. Januar 2003, 17:30h) von Reinhard Grüner, Sammler von Hans Rauh, Buchkunst
   
 
Einführung
Vorbereitung dieser einleitenden Bemerkungen & Fund einer Todesanzeige in der SZ
Todesanzeige: Starke Emotionalität, die man unmittelbar fühlt, während der eigentliche Hintergrund des Beschriebenen im Unklaren bleibt. Dies hat auch Gültigkeit für die Bilder Hans Rauhs: Sie sind emotional zu erfassen, die Antriebskräfte des künstlerischen Prozesses und das künstlerische Konzept offenbaren sich jedoch zunächst nicht.
Begrüßung
Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie herzlich zu dieser Vernissage mit Arbeiten des Künstlers Hans Rauh und möchte natürlich besonders den Damen und Herren, die heute geehrt wurden, meine Glückwünsche aussprechen.
Ich denke, dass die Räume hervorragend zur Präsentation dieser Bilder geeignet sind – bitte beachten Sie die Symbiose zwischen den Bild, Architektur des Raums und der alles umfassenden Stadt. Dank für diese Präsentation auch an das Unternehmen KEARNEY.
Das Leben des Künstlers
Hans Rauh wurde 1935 in Bayreuth geboren, kam Mitte der 50er Jahre nach München und machte sich hier als Dekorateur selbständig. Es gibt – so möchte man meinen – wenig über dieses Leben zu berichten, das sich äußerlich in ruhigen Bahnen bewegte: keine Skandale, keine zwischenmenschlichen Katastrophen, keine Brüche in der Lebenslinie. Und dennoch – wenn man Hans Rauh näher kennt – erahnt man die inneren Turbulenzen dieses Menschen.
Hans Rauh lebt äußerst zurückgezogen im 5. Stock eines Münchner Altbaus und in seinem Haus in Niederbayern. Es gibt wenig Kontakte zu den Menschen, die ihn umgeben, 1995 beendete er sogar seine Mitgliedschaft in künstlerischen Verbänden, obwohl er auch sagte: „ich geb´ mein Leben dafür hin“, und damit die KUNST meinte. Und dies ist das eigentliche Leben Hans Rauhs – das leben in der Welt der Bilder. In 50 Jahren entstanden mehr als 6.000 Skizzen, Bilder und Zeichnungen, von denen viele in über 100 Ausstellungen gezeigt wurden.
Was unterscheidet Hans Rauh also von manch anderen Künstlern? Er malt nicht, um zu leben, sondern er lebt, um zu malen. Ich kenne wenig Künstler, für die Leben und Malerei zum Synonym geworden sind, und bei denen dieses Leben so exzessiv und schnell gelebt, das heißt gemalt, wird.
Die Malerei Hans Rauhs
Erlauben Sie mir folgenden Hypothese: Die hier ausgestellten Bilder zeigen uns die Welt, wie sie sein könnte – eine Welt voller Licht, voller Leben, voller Bewegung, voller Farben – Sonnen, Schmetterlinge, Landschaften. Wäre es aber nicht zeitgemäßer, die uns bedrohenden Schrecken zu verbildlichen? Ich denke NEIN. Auf der letzten Documenta wurde ein Raum mit Arbeiten der iranischen Künstlerin XXX gezeigt. Sei übermalte alle ihre farbigen Bilder schwarz und rollte sie wie Teppiche zusammen. Hans Rauh nimmt den umgekehrten Weg: Er geht von der realen Dunkelheit in das irreale Licht. Dadurch zeigt er mehr über den Zustand dieser Welt als viele andere. Kuhscheiße in der Nürnberger Kunsthalle, ein Künstler, der seine Hunde „Hitler“ oder „Frau“ nennt, ein anderen, der von der Polizei abgeführt wird, da er das Bild der 1. Preisträgerin übermalt, dann aber selbst aufjault, als seine Arbeiten Jahre später heimlich übermalt werden. Diese belanglosen Positionen teilt Hans Rauh nicht, was ihn nicht unbedingt zum Liebling der Kulturschickeria und ihrer medialen Vermittler macht. Und ich denke, dass viele Kunstinteressierte diese sogenannte Konzeptkunst inzwischen ganz einfach satt haben.
Wie komplex und kompromisslos die Bildwelt Hans Rauhs ist, können sie an den ausgestellten Künstlerbüchern sehen. Da werden bemalte Leinwände von den Keilrahmen gerissen, zerschnitten und mit anderen Fundstücken (alten Rechnungen, Sparbüchern usw.) zum Buch gebunden. Das Buch eines Lebens, das Buch des Künstlers.
Ich kann Ihnen später gerne, wenn Sie dies wünschen, zu diesen Büchern einige Erläuterungen vor Ort geben.
Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf verweisen, dass alle ausgestellten Bilder und die Bücher käuflich zu erwerben sind. Eine Preisliste liegt aus.
Schlussbemerkung
Die eingangs erwähnte Todesanzeige endet mit den Worten „Love never dies“. „Love never dies“ – die Liebe zu dieser geschundenen Welt und ihren Menschen, nach denen sich der Künstler verzehrt, ist das Thema der Arbeiten Hans Rauhs. Eine Ausstellung, an der Hans Rauh 1983 teilnahm, hieß übrigens „Das verlorene Paradies“. Und da wir gerade einen möglichen Krieg im Irak erahnen, kann ich nur hoffen, dass diese Liebe wirklich niemals stirbt. Vielen Dank.